Piotr Adamczewski - Lichtplaner  
 

Ausgewählte Projekte seit 2013

(als Teamleiter bei Kardorff Ingenieure Lichtplanung)

 

Objekt 2200 K, Lahninsel
Landesgartenschau Giessen
Architekt Monika Goetz
Fertigstellung 2014

"2200 K" heißt die Installation der Künstlerin Monika Goetz. Damit ist zugleich die Farbtemperatur des Lichts bezeichnet, das in der Nacht als strahlender Ring über der Krone einer alten Eiche zu schweben scheint. Die Installation ist als Beitrag zum Wettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum im Rahmen der Landesgartenschau in Giessen gezeigt worden.                  Fotos: Monika Goetz

 
 

Ausgewählte Projekte 2009 - 2012

(freiberuflich als studio L Lichtplanung)

 

Objekt Wilhelm-Bölsche-Oberschule Berlin
Bauherr Bezirksamt Treptow- Köpenick
Architekt ENS Architekten
Fertigstellung 2012

Im Rahmen der Umbaumaßnahmen an der Wilhelm-Bölsche-Oberschule in Berlin wurde die alte Turnhalle zur Mensa und Freizeitbereich umgebaut. Weitere Freizeiträume entstanden aus dem bisherigen Geräteraum und den Speiseräumen. Das Beleuchtungs- konzept für diese Bereiche ist gemeinsam mit Eckert Negwer Suselbeek Architekten erarbeitet und bis zur Ausführungsplanung fortgeführt worden. Den neuen Speisesaal beleuchten speziell für dieses Objekt entworfene, großformatige Pendelleuchten, die der ehemaligen Sporthalle den Charakter eines Restaurants verleihen sollen.

 
Objekt Gerhart-Hauptmann-Schule Berlin
Bauherr Bezirksamt Treptow- Köpenick
Architekt ENS Architekten
Fertigstellung 2013

Die alte Turnhalle der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin wurde zur Mensa und Freizeitbereich umgebaut, so dass Bereiche zum Essen, Arbeiten und Spielen entstehen sind. Große, schalenförmige Pendelleuchten verleihen dem Raum einen informellen Charakter und weichen die Strenge der Raumstruktur auf. Sie korrespondieren mit der Wandbemalung in Form von Sprechblasen. Das Konzept der Beleuchtung für die Mensa und weitere Freizeitbereiche der Schule entstand in Zusammenarbeit mit ENS Architekten.

 

Ausgewählte Projekte 2006 - 2009

(in Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing.  Edgar Schlaefle)

 

Objekt Immanuel Klinik
Rüdersdorf bei Berlin
Bauherr Krankenhaus und Poliklinik
Rüdersdorf GmbH
Architekt Bargon und Partner
Architekten
Fertigstellung 2009

Nach dreijähriger Bauzeit ist im September 2009 die Immanuel Klinik Rüdersdorf bei Berlin eingeweiht worden. Um den Patienten einen hohen Komfort zu bieten wurde der Neubaukomplex in einem hotelähnlichen Charakter mit hochwertigen Standarddetails konzipiert.  Die Lichtplanung folgt dem Konzept. Viele der eingesetzten Leuchten sind speziell für dieses Projekt entwickelt worden.

 
Objekt Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Bauherr Stadt Cottbus
Der Oberbürgermeister
Architekt Anderhalten Architekten
Fertigstellung 2007

2008 hat das Kunstmuseum Cottbus sein Domizil im architektonisch rekonstruierten Gebäude des ehemaligen Dieselkraftwerks gefunden. Eine   der   Hauptaufgaben des Architekten und des Lichtplaners war die Entwicklung eines Konzepts zur Nutzung des Tageslichts. Dies geschah unter dem Gesichtspunkt, daß die künftige Hauptaufgabe des Hauses die Präsentation von größtenteils UV-lichtempfindlichen Kunstwerken ist. Durch ein „Haus im Haus Konzept“ wurde das planerische Ziel umgesetzt. Tageslicht kann - in Abhängigkeit von der Art der Ausstellung - zur Beleuchtung der Ausstellungsräume beitragen, jedoch auch ausgeschlossen werden. Weiterhin wird es, ebenfalls ergänzt durch künstliche Lichtquellen, zur Beleuchtung der Kommunikationsflächen des Gebäudes genutzt. Die Beleuchtungssysteme in den Ausstellungsräumen wurden flexibel gestaltet, um den jeweiligen Anforderungen der Wechselausstellungen gerecht zu werden.

 
Objekt e-Science Lab
ETH Zürich / Schweiz
Bauherr Eidgenössische
Technische Hochschule
Architekt Baumschlager Eberle
Fertigstellung 2007

Das umgesetzte architektonische Konzept gruppiert um einen Kernbereich mit Arbeitsräumen, Hörsälen und Cafeteria, flexibel  nutzbare Bereiche und Räume entlang der Außenfassade des Gebäudes. Die flexible Raumstruktur erlaubt die Umsetzung unterschiedlicher Bürokonzepte und wird auch           sich             ändernden Nutzungsanforderungen gerecht. Diese Flexibilität liegt auch dem umgesetzten lichtplanerischen Konzept zugrunde. Durch rasterartig angeordnete Leuchten und die vorgesehenen Steuerungsmöglichkeiten kann die Beleuchtung der jeweiligen Raumaufteilung angepasst werden. Das Herzstück des Gebäudes bildet der MultiMediaUnterricht-Saal mit umlaufenden Schiebewänden. Öffnet man diese, erweitert sich der Saal in den Foyerbereich hinein. Die Beleuchtung lässt sich den wechselnden Funktionen und räumlichen Situationen des Saals anpassen. Das e-Science Lab wurde nach Maßgabe zukunftsweisender Energie- und Umweltkonzepte gebaut und erfüllt den Minergie-Eco-Standard.

 
Objekt Trainingszentrum HILTI
Schaan / Lichtenstein
Bauherr HILTI AG
Architekt Baumschlager Eberle
Fertigstellung 2006

Im Untergeschoß des Trainingszentrums haben Mitarbeiter und Kunden der Firma HILTI die Möglichkeit, sich im Umgang mit Baugeräten zu schulen. Durch die konstruktiv umgesetzte Schalldämmung wird dabei kein Lärm in die darüber   liegenden Büroetagen übertragen. Entsprechend den unterschiedlichen Funktionen der Räume und der gestalterischen Linie des Architekten folgend, wurde die Lichtplanung für das Gebäude erstellt und umgesetzt. Diese umfasst neben der Beleuchtung der Trainingshalle, die Büro- und Seminarraumbeleuchtung und die Ausstellungsbeleuchtung im Foyer. In den oberen Etagen ergänzt die Beleuchtung das Tageslicht, welches über Lichtschächte in das Gebäudeinnere geführt wird.